Behandlung von akuten und chronischen Hämorrhoidalleiden

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass Symptome eines Hämorrhoidalleidens häufig bereits durch eine konsequente Stuhlregulation, die Umstellung der Ernährung und die Änderung des Defäkationsverhaltens zu einer nachhaltigen Besserung  führen. Für jegliche Massnahmen, seien sie konservativ oder operativ sind die konsequente Stuhlregulation, das unbedingte Vermeiden von Pressen bei der Defäkation und die Umstellung der Defäkationsgewohnheiten eine absolute Voraussetzung für eine nachhaltige und langfristige Symptomfreiheit.

 

Die Art der Behandlung hängt bei der Therapie von Hämorrhoidalbeschwerden entscheidend vom subjektiven Beschwerdebild und dem Leidensdruck der Patientinnen und Patienten ab.

 

Bei der Therapie des Hämorrhoidalleidens unterscheiden wir zwischen:

  • rein regulativen Massnahmen (Stuhlregulation) und Verhaltensänderungen (Vermeiden von
    Pressen bei der Defäkation)

  • konservativen medikamentösen Behandlungen

  • konservativen, semiinvasiven Massnahmen (Infrarotbehandlung und Gummibandligaturen)

  • invasiven, operativen Verfahren (Operation nach Longo).

Nähere Angaben zu den konservativen Behandlungen finden Sie hier, zu den operativen Verfahren hier und zur
operativen Methode nach Longo hier.

©Chirurgische Praxis Enge 2017